Energiespartipps

Wärmeprodukte helfen Energie zu sparen

Die Energiekrise und der kommende Winter sind das alles beherrschende Thema. In ganz Europa ist man beunruhigt angesichts einer bevorstehenden Energieknappheit. Dass es in Europa zum Jahresende gemeinhin kälter wird und die Heizperiode beginnt, wissen wir ja alle. Dennoch gibt es bislang kein Konzept für eine umfassende Entlastung aller Verbraucher.

In Deutschland hatte man zuerst eine Gasumlage ins Auge gefasst, die dann wieder verworfen wurde. Jetzt soll eine Gaspreisbremse die Bürger entlasten, nur weiß bisher niemand, wie sie wirken soll. Der Gaspreis ist pro Megawattstunde von 72 Euro (Stand 1. Februar 2022) auf 347 Euro im Oktober gestiegen, und er wird noch weiter steigen. Ein früher oder strenger Winter könnte den Gasverbrauch in ganz Europa in die Höhe treiben und die Preisspirale in Gang setzen.

Laut den jüngsten Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stieg der Gaspreis für Haushalte in Mehrfamilienhäusern zum April 2022 um 105 % an, von 6,47 Cent/kWh im Vorjahr auf durchschnittlich 13,26 Cent/kWh. Die Hiobsbotschaften flattern Woche für Woche den Verbrauchern ins Haus.

Die Versorger erhöhen die Gaspreise, zum Teil sogar sehr extrem. Beim derzeitigen Gaspreis von rund 22 Cent ergibt sich daraus eine jährliche Gasrechnung von 4.300 bis zu 8.800 Euro (Stand: September 2022), und es könnte noch viel teurer werden. Wie ein normaler Haushalt diese Kosten stemmen kann, ist nicht zu begreifen.

Für ein kleines Haus mit 100 Quadratmetern lagen die täglichen Heizkosten 2020 im Schnitt bei 5,80 € (ausgehend von 1.230 € pro Jahr). Beim Heizöl beliefen sich die jährlichen Kosten auf 1.010 €, also etwa 4,76 € pro Tag.

48,2 Prozent der 40,6 Millionen Wohnungen in Deutschland nutzen Erdgas als Energieträger. Das sind 19,6 Millionen Wohnungen. Auf dem zweiten Platz landet das Heizen mit Öl – etwa für Zentralheizungen und Ölöfen. Rund ein Viertel (25,6 %) und damit 10,4 Millionen aller deutschen Wohnungen werden so beheizt.

Auch der Öl-Preis geht gerade durch die Decke. Zum möglichen Leidwesen der Verbraucher fährt die Öl-Allianz Opec ihre Ölproduktion zurück. Von November an wird der Verbund aus 23 Staaten zwei Millionen Barrel (je 159 Liter) täglich weniger Öl fördern, wie die Opec Anfang Oktober in Wien mitteilte.

Ein weiteres Problem für die Verbraucher in Europa sind die Strompreise. Die Strompreise sind auf neue Rekordhöhen gestiegen. Es ist zu erwarten, dass sich die Konsumenten im kommenden Jahr und in den Folgejahren auf signifikant höhere Stromrechnungen einstellen müssen, da zur Erzeugung von Strom Gas notwendig ist.

Zwischen Anfang Juli und Anfang September 2022 hat sich der Preis für kurzfristigen Strom an der Strombörse mehr als verdoppelt, und er wird wohl noch weiter steigen. 2023 könnte der Strompreis auf 500 Euro pro Megawattstunde steigen. Die Strompreise könnten laut einer Untersuchung im kommenden Jahr deutlich steigen. Trotzdem macht es Sinn, den Strom als Energiesparquelle einzusetzen. Doch dazu kommen wir später.

Anders als die EU, die 15 Prozent an Energie einsparen will und die Bürger dazu aufruft, weniger zu heizen, gehen die Briten einen anderen Weg. Kein Regierungsappell zum Energiesparen, die Briten sollen so viel heizen und Strom verbrauchen, wie sie wollen. Dem britischen Klimaminister zufolge sind die Bürgerinnen und Bürger nicht zum Energiesparen angehalten.

„Es ist nicht unsere Aufgabe, den Menschen vorzuschreiben, wie sie leben sollen“, sagte Klimaminister Graham Stuart dem Times Radio. Auf die Frage, ob die Briten weniger Energie verbrauchen sollten, sagte Stuart: „Das ist keine Botschaft, die wir senden“.

Ob es wirklich hilfreich ist, dass Politiker in Deutschland die Bürger aufrufen weniger zu duschen, sei mal dahingestellt. 65 Prozent der Deutschen duschen mindestens einmal am Tag. Die tägliche Duschzeit liegt im Durchschnitt bei acht bis zwölf Minuten.

Mit ca. 40 Litern verbraucht der Deutsche dabei statistisch rund 40 Prozent seines täglichen Wasserbedarfes. Laut Experten liegt die ideale Duschtemperatur im Bereich der Körpertemperatur bei 37 °C. Tatsache bleibt, Heizen und der Warmwasserverbrauch sind die größten Energiefresser. Etwa 70 Prozent des Energieverbrauchs in einem privaten Haushalt sind auf das Heizen zurückzuführen. Daher ist es sinnvoll, zunächst diese Nutzung zu reduzieren.

Nach Untersuchungen des Verbraucherverbandes Stiftung Warentest kann man die Heizkosten um etwa 6 Prozent senken, wenn man seine Heizung in der Wohnung oder im Einfamilienhaus schon um einen Grad senkt. Und es ist auch nicht nötig, alle Räume der Wohnung zu heizen, in denen man sich selten aufhält.

Gezielt heizen

Um es schön warm zu haben, muss nicht gleich die gesamte Umgebung beheizt werden. Das geht auch ganz gezielt und punktuell auch mit effektiven Wärmeprodukten. Wir empfehlen euch bei einer Reduktion der Raumtemperatur, gezielt euch selbst zu wärmen, anstatt die gesamte Umgebung. Ohnehin hält man sich die meiste Zeit im Schlafund im Wohnzimmer auf, und dafür eignen sich Wärmedecken.

Energie sparen im Schlafzimmer

Eine einfache Lösung zur Heizkosteneinsparung ist es, die Heizung nachts im Schlafzimmer ausgeschaltet zu lassen oder zumindest die Heiztemperatur stark zu senken. Ist die Heizung nachts aus, lassen sich die Energiekosten um bis zu zehn Prozent senken.

Damit es dennoch kuschelig warm ist, empfehlen wir das  Kingsize Wärmeunterbett HU 676 in der komfortablen XL-Größe (160 x 150 cm) das gleich zwei Personen wärmt. Ausgestattet mit einem Überhitzungsschutz und vier Temperaturstufen, beträgt die durchschnittliche Leistung ca. 60 Watt. Bei einer Betriebsdauer von 60 Minuten verbraucht es auf der höchsten Stufe nur 2,2 Cent Strom. Alternativ empfehlen wir euch das  medisana Wärmeunterbett HU 672, auf dem man wie auf Wolken schläft. Für eine wohlige Wärme draußen auf der Terrasse oder dem Balkon gibt es die Outdoorkissen OL 700 und OL 750, die kabellos einsetzbar sind dank Powerbank.

Auch im Wohnzimmer lässt sich viel Energie sparen

Auch im Wohnzimmer sollte man die Heizung runterdrehen, um Energie zu sparen. Für gemütliche Abende auf dem Sofa vor dem Fernseher oder mit einem Buch haben wir für euch die kuschelige Heizdecke HDW  mit 4 Temperaturstufen oder die HB 675, eine Wärmedecke im XXL-Format, die an kalten Tagen zuverlässig warm halten.

Dank der großzügigen Fläche von 1,80 m x 1,30 m ist die Heizdecke HDW ideal, um sich angenehm warmzuhalten. Das Material der Kuschelheizdecke entspricht dem Öko-Tex Standard 100. Die Decke hat eine automatische Abschaltung nach 180 Minuten, falls ihr einmal vor dem Fernseher einschlaft. Die durchschnittliche Leistung beträgt ca. 120 Watt, bei einer Betriebsdauer von 60 Minuten auf höchster Stufe verbraucht ihr nur 4,4 Cent an Stromkosten. Ein langer TV-Abend, sagen wir einmal fünf Stunden unter der Heizdecke, kostet euch gerade einmal 20 Cent. Die Decke ist dank abnehmbarem Schalter handwaschbar.

Auch kalte Füße müssen nicht sein

Mit dem Fußwärmer FWS seid ihr vor niedrigen Temperaturen gut geschützt. Der Fußwärmer arbeitet in 3 frei regulierbaren Temperaturstufen und verfügt über einen besonders weichen, atmungsaktiven Kern. Der Fußwärmer ist geeignet bis zu einer Schuhgröße 46, und er hat ein abnehmbares, flauschig weiches Innenfutter – maschinenwaschbar bei 30 °C. Der Fußwärmer hat 6 verstellbare Temperaturstufen mit 6 Timer-Einstellungen von 1 bis 6 Stunden. Die durchschnittliche Leistung beträgt ca. 100 Watt, bei einer Betriebsdauer von 60 Minuten verbraucht ihr nur 3,7 Cent in der Stunde.

Eine Vielzahl von weiteren Wärmeprodukten findet ihr hier, und das Sortiment bietet weit mehr als nur die klassische Heizdecke: Von Heizkissen und- decken, damit ihr es auf dem Balkon oder der Terrasse auch schön warm habt, bis zum Schulter-Rückenheizkissen, findet ihr hier alles.

Weitere Energiespartipps:

Wird der Heizkörper nicht mehr richtig warm, obwohl er volle Pulle läuft, kann es daran liegen, dass sich Luft darin befindet. Dann ist es Zeit, die Heizung zu entlüften, damit nicht unnötig Energie vergeudet wird, und auch das Thermostat sollte richtig eingestellt sein. Auch sollten keine Möbel vor den Heizkörpern stehen oder Vorhänge davorhängen. Bei Abwesenheit und in der Nacht sollte man die Heizung herunterdrehen oder auch ganz ausschalten. Es reicht eine Temperatur von 15 Grad. Hilfreich sind programmierbare Heizungsthermostate. Es gibt auch Modelle, die per App steuerbar sind. Insgesamt lassen sich durch eine zeitweise Senkung der Raumtemperatur um vier Grad im Schnitt ca. 95 € im Jahr sparen, wie Stiftung Warentest für eine dreiköpfige Modellfamilie errechnet hat.

Noch mehr lässt sich beim Duschen einsparen, da die meisten Haushalte das Wasser elektrisch mittels Durchlauferhitzer erwärmen. Nutzt man einen Sparduschkopf, der pro Minute nur ca. 7 Liter Wasser durchlässt und somit weniger Wasser erhitzt werden muss, ergibt dies bereits ein Ersparnis von 1.463 kWh Strom pro Jahr. Das sind fast 497 € pro Jahr. Weiterhin hilft es, die Duschdauer stark zu verkürzen.

Auch beim Wäschewaschen lässt sich Energie einsparen. Der Eco-Modus hilft Geld zu sparen, und noch besser ist es, auf den Trockner zu verzichten und die Wäsche, wenn möglich, im Keller zu trocknen. Hier sollte man darauf achten, dass ausreichend gelüftet wird, denn sonst bleibt die Wäsche klamm und kann sogar schimmeln. Auch sollte man nasse Wäsche nicht in geheizten Räumen aufhängen, da beim Verdunsten der Feuchtigkeit die Raumtemperatur sinkt und somit mehr Heizenergie aufgewendet werden muss.

Weiterhin hilft es beim Energiesparen, die Fenster und Türen gut abzudichten – so kann die erzeugte Wärme nicht aus dem Raum entweichen. Hier gibt es praktische Kältestopp-Leisten für die Haustür, die man z. B. im Baumarkt erwerben kann. Um zu sehen, ob die Fenster dicht sind, hilft es, einfach ein Blatt Papier in das Fenster zu stecken, zu schließen und anschließen versuchen es herauszuziehen. Lässt es sich leicht herausziehen, ist es Zeit, das Fenster abzudichten.

Im Winter ist Stoßlüften die bessere Option als gekippte Fenster. Dazu drei- bis viermal am Tag die Fenster für fünf bis zehn Minuten weit öffnen. Damit über Nacht keine Wärme über die Fenster nach außen abgegeben wird, ist es sinnvoll, Vorhänge, Jalousien oder Rollos zu schließen. Für einen zusätzlichen Kälteschutz gibt es spezielle Thermofolien für die Fensterscheiben, die einfach zuzuschneiden und anzubringen sind.

Also, kommt schön warm durch den Winter!

 

 

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